Digitale Inlays und Onlays
Digital konstruierte und gefräste Keramikrestaurationen, die größere Defekte haltbarer und präziser versorgen als eine herkömmliche Füllung.
Überblick
Hat ein Zahn viel Substanz verloren, reicht eine klassische Füllung nicht immer aus. Digitale Inlays und Onlays – auch Keramikfüllungen genannt – sind erste Wahl bei großen Kavitäten, in denen eine Kompositfüllung brechen könnte.
Wann kommen sie infrage?
Sie eignen sich bei starkem Substanzverlust, bei tiefer Karies unterhalb des Zahnfleischsaums, bei fortgeschrittener Abnutzung, bei einer besonderen allergischen Reaktion auf Füllungsmaterialien oder wenn wegen einer Bissfehlstellung eine neue Okklusion aufgebaut werden muss.
Wie entstehen sie?
Zuerst wird die Karies entfernt und mit einer digitalen Kamera ein dreidimensionales Bild aufgenommen. Die Gestaltung erfolgt am Bildschirm; die Restauration wird aus Keramikblöcken herausgefräst und in die Kavität eingeklebt.
Diese Schritte sind meist innerhalb eines Tages und in nur zwei Terminen erledigt. Entscheidend ist, dass der gesamte Ablauf einem digitalen Workflow folgt und die Daten über dreidimensionale Scanner mit dem Labor geteilt werden; das hält mögliche Fehler minimal und liefert exakt passende Keramikfüllungen.
Warum Patientinnen und Patienten sie wählen
- Es wird weniger Zahnsubstanz abgetragen als für eine Krone.
- Der Kontakt zu den Nachbarzähnen ist präzise, die Oberfläche hochglanzpoliert.
- Abriebfest und ästhetisch.
- Der digitale Workflow hält mögliche Fehler minimal.
- Meist innerhalb eines Tages in zwei Terminen fertig.
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