Restaurative Zahnheilkunde

Bonding (Diastema-Verschluss)

Beim Bonding werden Zähne mit Kompositkunststoff in einer einzigen Sitzung geformt und Lücken geschlossen, ganz ohne Abtragen gesunder Zahnsubstanz.

Restaurative Zahnheilkunde

Überblick

Wenn Lücken zwischen Ihren Zähnen (Diastema) oder kleine Formunregelmäßigkeiten Ihr Lächeln stören, bringt Bonding ein ansehnliches Ergebnis, fast ohne Zahnsubstanz abzutragen.

Wie Bonding funktioniert

Adhäsivsysteme beruhen auf Haftvermittlern, die sich sowohl an der Zahnhartsubstanz als auch am Füllungsmaterial mikromechanisch verankern. Sie erreichen maximale Haftung bei minimalem Abtrag und minimaler Präparation – ihre Anwendung verlangt technische Präzision.

Die monomeren Haftvermittler bestehen aus hydrophilen Ketten, die am Zahn binden, und hydrophoben Ketten, die am Füllungsmaterial binden. Sie füllen die mikroskopisch kleinen Räume, die die auf den Zahn aufgetragene Phosphorsäure eröffnet hat; so entsteht ein dichter, fester Verbund zwischen Zahn und Füllung.

Wie läuft die Behandlung ab?

Nach der Vorbereitung der Haftfläche wird auf die fehlenden oder aufzubauenden Bereiche ein Restaurationsmaterial im kräftigsten Farbton aufgetragen, der zuvor anhand Ihrer Zahnfarbe bestimmt wurde. Das Entscheidende an der Technik: Sie arbeitet nahezu ohne Substanzverlust, schmerzfrei und – von seltenen Fällen abgesehen – ohne Empfindlichkeiten.

Warum Patientinnen und Patienten Bonding wählen

  • Nahezu ohne Verlust von Zahnsubstanz.
  • Schmerzfrei; Empfindlichkeiten treten nur in seltenen Fällen auf.
  • Maximale Haftung bei minimalem Abtrag.
  • Geeignet für Form- und Größenkorrekturen, einschließlich Diastema-Verschluss.
  • Hält fünf bis zehn Jahre, sofern Sie nichts Hartes damit abbeißen und gut pflegen.

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