Oraldiagnostik (Erstuntersuchung)
Ihr erster Termin: eine ausführliche Untersuchung mit Röntgenaufnahmen, die Ihre Mundgesundheit erfasst und den individuellen Behandlungsplan bestimmt.
Überblick
Eine gute Behandlung beginnt mit einer guten Diagnose. Beim ersten Termin – der Oraldiagnostik – wird der gesamte Mund nach den Grundsätzen der Präventivzahnheilkunde untersucht und der Befund durch Röntgenaufnahmen gesichert; die nötigen Behandlungen werden anschließend darauf aufgebaut.
Was ist Präventivzahnheilkunde?
Präventivzahnheilkunde will die Mundgesundheit größtmöglich erhalten und dabei so wenig wie möglich in natürliches Gewebe eingreifen. Frühzeitige Diagnose, angemessene Behandlung und vorbeugende Maßnahmen dienen genau diesem Ziel. Konkret heißt das: zweimal jährlich zur Kontrolle einbestellen, nötige Behandlungen durchführen und die Patientin in der Mundhygiene anleiten.
Was sollte Ihre Zahnärztin von Ihnen wissen?
Allgemeinerkrankungen, dauerhaft eingenommene Medikamente und Allergien können die verwendeten Präparate und das Vorgehen verändern. Informieren Sie Ihre Behandlerin unbedingt darüber. Bei einer Allergieneigung kann vor der Betäubung ein Test nötig sein; wer Aspirin zur Blutverdünnung nimmt, muss es vor einem chirurgischen Eingriff eventuell nach Rücksprache absetzen.
Kommen Sie wegen schönerer Zähne, sagen Sie klar, welches Ergebnis Sie sich wünschen; so kann Ihre Zahnärztin viel besser einschätzen und erklären, was davon umsetzbar ist.
Was regelmäßige Kontrollen bringen
- Frühzeitige Diagnose erkennt Probleme, bevor sie größer werden.
- Die Mundgesundheit bleibt bei minimalem Eingriff in natürliches Gewebe größtmöglich erhalten.
- Vorbeugung wie eine Fissurenversiegelung ist günstiger als die Behandlung einer bereits entstandenen Karies.
- Die Anleitung zur Mundhygiene verankert die richtigen täglichen Gewohnheiten.
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